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Das 1×1 von WKA’s & Auswirkungen von 2 neuen eno126

Windeignungsgebiet 113 Stäbelow  – das Grauen nimmt kein Ende – Ob Trinkwasserschutzzone oder Vorbehalt Gebiet für Landschaftsschutz, die genehmigende Behörde Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg und der Erbauer eno energy GmbH der Anlagen, kennen kein Pardon. Nun wird mit der Errichtung der ca. 201,2m hohen Windindustrieanlagen im WEG 113 Stäbelow, gemäß Änderungs-antrag Stäbelow III b vom 16.08.2016 begonnen. Trotz massiver Eingriffe in die Natur ist die Genehmigungsbehörde immer noch der Auffassung das man in Trinkwasserschutzzonen III Anlagen dieser Dimension in unmittelbarer Nähe, ca. 25m zur Trinkwasserschutzzone II, errichten kann. Es gibt ja keine Betriebsbedingten Störfälle einer Anlage. Im Antrag der eno energy GmbH Aspekte des Natur-, Umwelt- und Landschaftsschutzes wird behauptet Zitat: Der Anlagenstandort befindet sich außerhalb naturschutzfachlich festgesetzter Schutzgebiete und ist durch landwirtschaftliche Nutzung gekennzeichnet, Zitat Ende. Dem wiederspricht die Bürgerinitiative Region Stäbelow mit Nachdruck denn die Anlagen werden in einer Trinkwasserschutzzone III errichtet, in einem Gebiet mit artesischem Wasseraufkommen, in einem Vorbehalt Gebiet für Landschaftsschutz, in einem Vogelzug Korridor mittlerer bis hoher Dichte und einem Nahrungshabitat Gebiet für ansässige Seeadler- Rotmilane- Mäusebussard- Rohrweihe- Weißstorch und 6 Arten von Fledermäusen. Alle die hier genannten Arten stehen auf der Roten Liste des Artenschutzes und haben den Schutzstatus nach BNatSchG streng geschützte Arten gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 14 BNatSchG. Der Windpark befindet sich im Verlauf der Zug Route von fliegenden und ziehenden Vögeln. Sie fliegen in den Windpark hinein und kollidieren mit den Windenergieanlagen, d.h. sie werden geschreddert. Schon allein aus diesen Gründen wäre eine Umweltverträglichkeitsprüfung nach UVPG nötig. Hier werden bewusst, durch vorhandene Gesetzeslücken, nur zwei Anlagen beantragt und somit ist nach UVPG, § 3c (1) nur eine standortbezogene Vorprüfung notwendig. Diese hat laut StAfLUMM ergeben, dass keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist. Im Vorfeld und bei Antragstellung durch die eno energy GmbH war bekannt, dass mindestens 12 Anlagen im WEG 113 geplant waren. Bei mehr als 6 – 20 Anlagen hat eine UVP generell zu erfolgen um die entsprechende Schutzabwägung zu Gunsten von Mensch (Einwirkung von Infraschall) und Tier glaubhaft zu entscheiden. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Die Redaktion BIRS e. V. Liebe Bürgerinnen und Bürger, wir stellen Ihnen hier ein Paar Details zum komplexen Thema Windkraft und Wirtschaftlichkeit vor, damit Sie informiert sind was auf Sie zukommt.

2 neue jeweils 200m hohe eno126

Link Datenblatt Enercon: ENO_126_DEU_Datenblatt_4_0_n
Quelle: Dr.-Ing. Roland Aßmann
Windertragsindex Der Windertragsindex ist ein wissenschaftlich ermittelter Index, der die Entwicklung der Windhöffigkeit darstellt. Die Windhöffigkeit ist extrem wichtig, weil dies das entscheidende Kriterium für die Wirtschaftlichkeit einer 200m hohen Windkraftanlage ist (mehr als doppelt so hoch wie die bisherigen). Wie man der Grafik unschwer entnehmen kann, nimmt die Windhöffigkeit sowohl in Küstengebieten als auch im Binnenland mehr als deutlich ab. Wir fragen: Warum soll der Bürger weiter für Subventionen bezahlen?
  • Baukosten eno126 ca. 6.000.000€
  • Stromproduktion in 20 Jahren: ca. 120 Millionen kwh
  • rund 7,8 Mio.€ Subventionen
 Folge: EEG-Umlage und Netzentgelte steigen weiter uferlos

Alternativen

Wir sind nicht nur gegen WKA, sondern haben auch Alternativen: Selbst in unserer Region haben Photovoltaik und Solarthermie eine gute Chance, denn diese können eine Heizung wirkungsvoll unterstützen und produzieren eigenen Strom, der entweder selbst verbraucht wird oder in einem Energiespeicher (z.B. Batteriespeicher, Redox-flow) gespeichert werden um z.B. in den Abend und Nachtstunden verbraucht zu werden wenn die Sonne nicht scheint oder wenn es eine Schlechtwetterperiode gibt. Der Clou: Der Staat fördert dies über http://www.kfw.de und http://www.bafa.de Die Folge: Sie sparen viel Geld nachhaltig und werden zum Teil autark. Weiterführende Informationen zu großen WKA, dem Windwahn und ihren Auswirkungen auf die Dorfbevölkerung:
  1. http://www.pnas.org/content/113/48/13570.full (MPI-Studie)
  2. https://www.greenmatch.ch/de/blog/windpark-einmal-gekauft-20-jahre-sorglos-mitnichten?utm_source=twitter&utm_campaign=06-12-2016-asset-review&utm_medium=social
  3. https://www.youtube.com/watch?v=zXs3yNJTydw
  4. https://www.youtube.com/watch?v=ONhY6NEK5qc
  5. https://www.youtube.com/watch?v=dwmKLEi6vs
  6. https://www.youtube.com/watch?v=TAezbPBbkaU
  7. https://www.youtube.com/watch?v=NH_JcMWwQ3Q
  8. https://www.youtube.com/watch?v=v-WpyAqgnZ4&feature=youtu.be
  9. https://www.youtube.com/watch?v=n5QbdDe-FTU
  10. https://www.youtube.com/watch?v=rETPbpsxUFk&sns=tw
  11. https://www.youtube.com/watch?feature=share&v=5z3dowyuT1M&app=Desktop

Wollen Sie dass Stäbelow so aussieht?

Nein, dann sprechen Sie die Vorstandsmitglieder an oder werden Sie Mitglied bei uns für nur 2€ im Monat!

Mitglieder des Vorstandes der Bürgerinitiative sind: Vorsitzender:            Gernot Migga 1. Stellvertreter:      Manfred Falz Beisitzer:                    Rainer Zschoch

Sammel-E-Mail-Adresse der Bürgerinitiative

birs.ev@t-online.de

Entsorgungsprobleme ausgedienter Windkraftriesen?

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Stäbelow, Wilsen und Bliesekow,

die Energiewende geht uns alle an. Fast alle wollen regenerativen Strom. Auch die Bürgerinitiative Region Stäbelow e.V.!

Ab 2020 fallen jedes Jahr mehr als 1000 WKA aus der Förderung nach dem EEG heraus. und werden noch mehr unwirtschaftlich. 

Da aber WKA ohne Förderung unwirtschaftlich sind, wird der überwiegende Anteil der WKA abgestellt. Muss der Stromverbraucher die Entsorgung bezahlen? Nein, derzeit nicht.

Man wird sehen wie die neue Bundesregierung mit dem nicht mehr wegzudiskutierenden Problem umgeht. 2020 ist schon in 2 Jahren!

Anzahl zum 30.06.2017 und deren Nennleistung:

Durchschnittliche Größe  von WKA derzeit. Die eno126 entspricht nahezu dieser Durchschnittsgröße. Man kann mit rund 5-10% Wachstum von Nabenhöhe und Rotordurchmesser pro Jahr rechnen:

Was passiert dann mit dem Schrott?

Windkraftbetreiber müssen Bürgschaften für den Rückbau hinterlegen. Mit diesem Geld soll der Rückbau bezahlt werden.

Wie aus dem süddeutschen Raum von unseren Partnerorganisationen bekannt ist, reichen dort teilweise die hinterlegten Bürgschaften für große WKA nicht aus, um auch die Fundamente rückstandslos zu entfernen.

Auch in der norddeutschen Tiefebene in Niedersachsen und Schleswig-Holstein gibt es viele aufgelassene Windmühlen, die von ihren Betreiber aufgrund technischer Probleme abgestellt worden sind. Der Stahlturm wurde entfernt, denn Stahl bringt als Altmetall bares Geld. Heutzutage sind aber WKA wie die eno126 sehr viel massiver und verfügen über Hybridtürme aus Stahl und Beton. Allein das Fundament wiegt rund 1800 Tonnen (je nach Bodenbeschaffenheit). Darin sind rund 300 Tonnen Stahl enthalten.

Daher sind die Entsorgungskosten deutlich gestiegen und nicht mehr zu vergleichen mit den derzeitigen WKA in Stäbelow, die nur über einen Stahlturm verfügen und ein deutlich kleineres Fundament haben.

Resultat: die Fundamente bleiben im Boden, denn diese zu entfernen ist aufwendig und teuer

Es gibt auch genügend Beispiele wo nach Havarien (z.B. Brand) eine Ruine in der Landschaft stehen gelassen wurde, weil der Betreiber insolvent war oder die Kostenübernahme für den Abbau nicht übernommen hat. Es gibt aber auch positive Beispiele wo Betreiber vollständig abgebaut haben und ihren Pflichten nachgekommen sind.

In einigen Beispielen musste der Steuerzahler einspringen. Für eine Windenergieanlage in der Größe der 2 kürzlich in Stäbelow genehmigten Enercon eno126 (jeweils 200m hoch) muß man rund 200.000€ Entsorgungskosten rechnen, wenn man auch die Rekultivierung der Standorte und Kranplätze miteinbezogen wird.

Link zu Organisationen mit mehr Erfahrungen in der Entsorgung von WKA:

http://www.wattenrat.de/2015/02/03/rueckbau-von-windkraftanlagen-wer-entsorgt-die-fundamente/

Ob in dieser oder in ausreichender Höhe für die beiden eno126 Bürgschaften hinterlegt worden sind oder hinterlegt werden, ist derzeit noch unklar. Bisher gibt es nur die imissionsschutzrechtliche Genehmigung. Im schlimmsten Fall muss der Grundstückseigentümer es entsorgen. Und im Falle der 2 eno126 ist es eine Gesellschaft des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern.

Der größte deutsche Entsorger REMONDIS (http://www.remondis.de), der auch bei den Techniken führend ist, hatte jüngst erklärt, dass es derzeit keine Recyclingmöglichkeiten für ausgediente Windräder gibt. Man arbeitet daran.

Auch http://www.n-tv.de hat berichtet. Den Bericht wollen wir Ihnen nicht enthalten. Wie bei allen Medienberichten muss man halt berücksichtigen, dass nicht alle Berichte hinreichend recherchiert worden sind.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Recycler-kritisieren-Windrad-Entsorgung-article19864375.html

Links zur Anzahl der WKA in MV:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Windkraftanlagen_in_Mecklenburg-Vorpommern

Daten der Lobbyorganisation BWE wie immer ohne tatsächliche Leistung und nur mit Nennleistung für 2016:

Link: https://1-stromvergleich.com/strom-report/windenergie/#windenergie-verteilung-deutschland-karte
Anzahl der WKA in Deutschland 2016: https://www.thewindpower.net/country_windfarms_de_2_deutschland.php
Karte der WKA in MV:
https://www.thewindpower.net/country_maps_de_2_deutschland.php
Wir bitten daher die Gemeinde Stäbelow und die genehmigende Behörde zu überprüfen, ob die Bürgschaften ausreichend sind für kompletten Abbau und Rückgängigmachung der Bodenverdichtung für Kranabstellplätze und Zufahrtsstraßen.

 

Die BI macht keine Panik, sondern informiert offen über Vor- und Nachteile von Windkraft. Es muss immer gut überdacht werden bevor man Windkraft-Ungeheuer mit 200m Höhe genehmigt!  Denn es geht den Projektierern und Investoren vornehmlich um den Profit! Wenn alles ordnungsgemäß ist, der Abstand zu Wohnungen ausreichend ist und Boden, Trinkwasser, Menschen und Natur nicht gestört oder geschädigt werden, dann ist Windkraft ein unverzichtbarer Anteil der Energiewende! 

Aber nicht in Trinkwasserschutzzonen, in Wäldern und bei nicht ausreichenden Abständen (10h) sowie Beeinträchtigung der Natur.

Gemeinde will gegen WKA klagen & Wer schützt uns vor dem Lärm in Stäbelow?

Lesen Sie den folgenden Zeitungsbericht und bilden Sie sich Ihre Meinung zu den derzeit 5 WKA in Stäbelow zu denen demnächst 2 weitere 200m hohe Türme kommen.

Zeitungsbericht:

Hinweis: Wir arbeiten an einem besser leserlichen Artikel.

Je größer eine WKA, desto höher sind die Schallpegel. Die bereits genehmigten Eno 126 für Stäbelow haben laut Datenblatt einen Schallleistungspegel von über 100 dbA.

Link zum Datenblatt: ENO_126_DEU_Datenblatt_4_0_n

Kontaktieren Sie den Vorstand für weitere Informationen!